Der Bodendurchfluter schafft unter dem Bodengrund durch zusammensetzbare Platten in einfacher Weise Wasserraum. Dieser wird über ein Anschlussrohr an die Pumpe des Filters angeschlossen, Wasser strömt nur durch schmale Schlitze nach oben. Mit der Druckseite des EHEIM-Filters wird das Anschlussrohr des Bodendurchfluters verbunden. Dabei wird ein T-Stück so in den Schlauch eingesetzt, dass der Wassereinlauf in 2 verschiedene Richtungen erfolgen kann: Einmal direkt ins Becken und zum anderen in das Teleskoprohr des Bodendurchfluters. Per Regulierhahn wird die Wassermenge dosiert, die der Durchfluter braucht.
Die Oberkante des Anschlussrohres soll ca. 3-5 cm über dem Wasserspiegel des Aquariums stehen. Ist das Rohr durch die Filterpumpe mit Wasser gefüllt, lastet auf dem Wasserraum unter dem Boden ein Überdruck von 3-5 cm Wassersäule. Dieser Druck bewirkt am Boden eine gleichmäßig schwache Strömung, deren Intensität sich zusätzlich durch eine Regelscheibe steuern lässt. Eine weitere Voraussetzung für die optimale Durchflutung des Bodengrunds ist eine Körnung von ca. 3-5 mm.
Inhalt:
24 Platten mit 9x9 cm, ausreichend für eine Grundfläche von ca. 80x35 cm, für größere Flächen gibt es einen Erweiterungssatz
Entscheidende Vorteile der Durchflutung des Bodengrundes im Aquarium:
- Gesünderes Wasser
- Kein verschlammter Bodengrund
- Besserer Pflanzenwuchs
Im undurchfluteten (normalen) Aquarium steht das Wasser im Bodengrund bereits in einer Tiefe von wenigen Millimetern bewegungslos. Lebewesen, die Sauerstoff brauchen, sterben rasch ab. In diesem Milieu, zwischen den Kieskörnern, gedeihen nur noch anaerobe Bakterien, die wie ihr Name sagt, ohne Sauerstoff leben. Zudem scheiden sie Stoffwechselprodukte (z.B. Schwefelwasserstoff) aus, die für Pflanzen und Fische teilweise giftig sind und somit die Fäulnisbildung mit entsprechender Geruchsbelästigung beschleunigen. Ein solch befallenes Aquarium muss früher oder später grundgereinigt und neu eingerichtet werden.
Neuer Sauerstoff kann nur durch eine mit Sauerstoff angereicherte Wasserströmung zugeführt werden. Hier siedeln sich aerobe, d.h. vom Sauerstoff abhängige Bakterien an. Diese Bakterien bauen alle im bzw. am Boden liegenden organischen Abfallprodukte (Futterreste, Kot usw.) ab. Der durchflutete Boden wird biologisch aktiv und schafft so optimale Bedingungen für das Gedeihen der Wasserpflanzen.